“Limati Popup“ Events in Berlin – Die peruanische Küche kulinarisch neu interpretiert

Das letzte “Limati Popup“ Event fand im Restaurant “Sagrantino 136“ statt und dieses befindet sich in der Linienstraße 136, 10115 Berlin. Hier verwöhnte „Matias Diaz Silva“ seine Gäste mit einem Menü der besonderen Art. Er interpretiert die peruanische Küche in seinem ganz eigenen Stil und auf höchstem kulinarischen Niveau.

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Diaz machte seine Ausbildung zum Koch in Berlin, arbeitete danach für Tomasa Restaurants, Events und Catering. Nach einigen weiteren Stationen war er Souschef im “QIU“ (Mandala Hotel Berlin), erweiterte seine Erfahrungen im Restaurant “Facil“ bei Michael Kempf und ist heute Chef de Partie im “Hugos Restaurant“ in Berlin.

Jeden Monat veranstaltet er bisher in unterschiedlichen Restaurants ein “Limati Popup“ Event und wie er mir in einem Gespräch später verriet, möchte er irgendwann sein eigenes Restaurant “Limati“ eröffnen. Hier wird er seine ganz eigenen Kreationen der traditionellen peruanischen Küche in den Vordergrund stellen. Darauf kann man gespannt sein und erst mal seine Gerichte monatlich bei seinen Popups genießen.

Für sein Popup Event machte ich mich auf den Weg zum Restaurant “Sagrantino 136“ und traf mich mit “Matias Diaz Silva“. Er verriet mir, dass er für seine Interpretation der peruanischen Küche auch auf die Kochkünste seiner Familie zurückgreift und diese traditionellen Gerichte in seinem eigenen Stil kulinarisch neu interpretiert. Seine Kreationen werden ebenfalls durch zusätzliche Komponenten erweitert.

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Mein Menü besteht meistens aus vier Gängen mit zusätzlich einem Fingerfood und Amuse Gueule vorweg, fügte Diaz hinzu. Der Gast soll auch bei einem Popup Event entspannt genießen können und sich bei mir wohlfühlen. Demnächst wird es ein weiteres Event geben, zusammen mit einem deutschen Koch, wo wir die peruanische und deutsche Küche kombinieren möchten. Das findet ebenfalls hier im Sagrantino statt, wie Diaz erläuterte. Man sieht regelrecht die große Begeisterung in Matias Diazs Augen, wenn es um das Thema Küche und das Kochen geht. Die Leidenschaft für das Kochen merkt man ebenfalls an seinen ausgefallenen Kreationen.

Seine Events beginnen meistens um 19:00 h und darüber informieren kann man sich auch bald auf seiner eigenen Webseite, wie er mir weiter verriet. Derzeit geht das auch über seine Facebook-Seite.

Ich konnte mich ebenfalls von seinem Menü überzeugen und es startete mit dem Fingerfood. Es war ein peruanisch karamellisiertes Maisröllchen, gefüllt mit einer Avocadocreme. Außerdem ein leicht flambiertes Garnelentatar mit Dill, einer leichten Kräutermayo und Tapiokachips. Das Ganze wurde sterneverdächtig auf einem Sesambett präsentiert und schmeckte ebenfalls so gut, wie es aussah. Feine Aroma wurden hier von “Matias Diaz Silva“ kombiniert und durch unterschiedliche Texturgebungen unterstützt. Ein Fingerfood der gehobenen kulinarischen Klasse.

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Danach servierte er mir eines seiner Signature Dishes, ein Amuse Gueule auf Sterneniveau, nicht nur von der Optik her, sondern auch geschmacklich war es ein kleines aufregendes Abenteuer. Es war ein peruanisches Hühnerfrikassee im Glas, wobei Diaz traditionell Kondensmilch statt Sahne und gelben peruanischen Chili dafür verwendet. Oliven runden das Ganze ab. Obenauf lag ein raffinierter Parmesan-Cracker mit Koriander, Olive und goldener Walnuss. Der Cracker wird mit dem Löffel durchstoßen und verbindet sich mit dem Frikassee zu einer geschmacklich leicht scharfen und sehr harmonischen Gesamtkomposition.

Die erste Vorspeise war ein Paradegericht der peruanischen Küche, nämlich das Ceviche, das übrigens seinen Ursprung in Peru haben soll und sich dann an der ganzen südamerikanischen Küste ausgebreitet hat. Das gereichte Ceviche war vom Adlerfisch in einer Tigermilch, mit einem peruanischen leicht gepufften Mais, Süßkartoffelchips und Korianderöl. Eine wirklich vorzügliche Interpretation mit feinen Aromen und unterschiedlichen Texturen, perfekt.

Danach gab es Causa mit Oktopus, Mayonnaise von schwarzen Oliven, Karotten-Selleriesalat, Erbsen- und Avocadocreme. Hier wurde ein Kartoffelpüree mit peruanischem Chili angereichert und gab dem Gericht den gewissen Kick. Als sehr passend fand ich die Olivencreme und das Erbsenmus als Aromenergänzung zum Oktopus. Das Püree war für eine Causa gefüllt und in diesem Gericht mit Karotten-Sellerie-Salat, dass die nötige Frische lieferte.

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Als Hauptgang gab es Schweinebauch, der 48 h im Ofen gegart wurde. Ein Minzöl und Tomatenschaum gab dem Gericht etwas Leichtigkeit und zusätzliche Aromen. Der Schweinebauch wunderbar zart, wurde ergänzt durch eine intensive Jus. Ein optisch und kulinarisch hervorragendes Gericht.

Zum Abschluss gab es abermals etwas besonderes, sowohl optisch als auch geschmacklich. Es war ein Klassiker, aber wunderbar neu interpretiert. Ein Milchreis in Form eines Maiskolbens, der gefüllt war mit einer Soße aus peruanischem lila Mais. Das Ganze auf einem Bett aus Zimt, Kakao und Pistazienpulver. Das sollte die Erde Perus darstellen, wie mir Diaz erläuterte. Ein Zitronengel sorgte für Frische und weiße Schokoladenkrümel rundeten das Dessert ab.

Das war ein guter Abschluss für ein peruanisches Menü auf sterneverdächtigem Niveau.

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Fazit: Wer etwas außergewöhnliches Erleben möchte und die peruanische Küche auf höchstem Niveau erfahren möchte, der sollte sich für das nächste “Limati Popup“ Event einen Platz reservieren. Hier serviert “Matias Diaz Silva“ nicht nur optisch sehr ansprechende Gerichte, sondern auch kulinarisch. Es ist schon erstaunlich mit welchem Enthusiasmus und Akribie Diaz an seinen Kreationen arbeitet und so traditionelle Gerichte der peruanischen Küche neu interpretiert. Hier entsteht etwas ganz Großes.

Menükarte aus dem Bericht:

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